Hyperhidrose – Arten und Schweregrad selbst erkennen

Hyperhidrose Was Sie sofort tun können

Hyperhidrose ist ein Begriff mit dem nicht unbedingt viele Menschen etwas anfangen können – doch wenn man von krankhaftem Schwitzen betroffen ist, dann ist es umso wichtiger, eine akute Hyperhidrose in Ihren Formen und Schweregraden unterscheiden zu können, und andere Faktoren die dieses Krankheitsbild verursachen auszuschließen.

In diesem Beitrag erklären wir auf verständliche Weise, welche unterschiedlichen Formen der Hyperhidrose existieren, und wie man diese als Ursache für übermäßige Schweißbildung ausschließen kann.

Hier erfahren Sie an welchen Körperstelle Hyperhidrose auftritt.

Zwei Arten der Hyperhidrose sind medizinisch nachgewiesen

Bei der krankhaften Schweißbildung unterscheidet man zunächst zwei Formen, die sich demnach in drei unterschiedlichen Schweregraden ausprägen können.

Von einer primären Hyperhidrose spricht man von einer Krankheit, die unter keinen Umständen von externen Faktoren ausgelöst wird.

Diese Form der Hyperhidrose wird ausgelöst durch fehlerhafte Funktionsweise der Schweißdrüsen und kann nur von einem Arzt korrekt diagnostiziert und behandelt werden.

Anders kann dies hingegen bei der sekundären Hyperhidrose aussehen, denn hier spielen externe Faktoren als Auslöser eine vorrangige Rolle, die zahlreiche Formen annehmen können.

Arten von Hyperhidrose was kann ein Arzt tun
Arten von Hyperhidrose – Was kann ein Arzt tun?

Bei beiden Arten der Hyperhidrose unterscheidet man drei Schweregrade: Von Grad 1, der leichten Form bis hin zu Grad 3, der starken Form. Grad 1 fällt vielen oft nicht als Krankheitsbild auf.

Hier bildet sich Schweiß vermehrt an Händen, Achseln und Füßen, und Schweißflecken unter den Achseln erreichen einen Maximaldurchmesser von 5-10cm.

Bei Grad 2, der mäßig starken Form, kommt es zusätzlich zur Bildung von Schweißperlen auf der Haut, und der Durchmesser der Schweißflecken unter den Achseln nimmt eine Größe von 10-20cm im Durchmesser an.

Bei der schwersten Form der Hyperhidrose, Grad 3, tropft der Schweiß zusätzlich zu Schweißperlenbildung von der Haut, und die Durchmesser des Achselschweißes nehmen über 20cm an.

Weiterhin schwitzen Betroffene am Hand- und Fußrücken, sowie an den seitlichen Rändern von Hand und Fuß.

Mehr Informationen zu den Schweregraden und die Definition von Hyperhidrose.

Methoden zur Bestimmung des Schweregrads durch Ihren Arzt

Oft verschwimmen den Grenzen zwischen den verschiedenen Schweregraden, und müssen durch einen Arzt genau untersucht werden. Um die genaue Schwere zu bestimmen, werden allgemein zwei Tests angewandt:

Qualitative Untersuchung, ob eine krankhafte Schweißbildung vorliegt

Ein vermehrtes Aufkommen von Schweiß muss nicht direkt an eine Krankheit gebunden werden.

Um dies zu untersuchen, wendet ein Arzt sogenannte Jodstärketests an, bei denen auf eine betroffene Stelle im trockenen Zustand eine Jodlösung mit Stärke aufgetragen wird. Sollte sich darauf Schweiß bilden, reagiert der Schweiß mit dem Jod, und die betroffenen Stellen erscheinen in einer Schwarz/Blauen Farbe. Dies dient einer ersten Einschätzung der Lage.

Quantitative Bestimmung der abgesonderten Schweißmengen

Ein genaueres Bild geben sogenannte quantitative Methoden, die genaue Parameter messen. Hierzu wird Filterpapier auf ein betroffenes Areal aufgelegt, und über einen klar bestimmten Zeitraum liegengelassen.

Das Filterpapier saugt sich mit Schweiß voll, und über eine Waage kann die gebildete Schweißmenge gemessen werden.

Hyperhidrose Was Sie sofort tun können
Hyperhidrose Was Sie sofort tun können

Was tun wenn keine akute Hyperhidrose nachgewiesen wurde?

Wenn keine krankhafte Schweißbildung nachzuweisen ist, man dennoch unter einer erhöhten Menge an Schweiß leidet, gibt es einfache Hausmittel, mit denen man die Symptome in den Griff bekommen kann.

Angefangen bei einfacher Körperhygiene und Antitranspirant Deos, können diese zwei Aspekte bereits einen großen Unterschied machen. Übergewicht fördert weiterhin die Schweißbildung, also kann ein gesünderer Lebensstil auch hier schnell Abhilfe schaffen.

Weiterhin gibt es einige Helfer für den Alltag.

Besonders beliebt ist derzeit Anti Schweiß Kleidung, die gebildeten Schweiß aufsaugt, und über spezielle Membranen langsam verdunsten lässt, was einen kühlenden Effekt erzeugt, der zudem zu weniger Schweißbildung führt.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren Blogbeiträgen zu Anti Schweiß T-Shirts und Hyperhidrose.

Wir hoffen Ihnen hat dieser Beitrag gefallen, und konnte Ihnen einige hilfreiche Wegweiser geben.

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Brendan Kratz

Blogpost präsentiert von DRYWEAR

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